Partikelfilter nachrüsten? Fehlanzeige!

Schätzungen gehen davon aus, das bundesweit insg. ca. 7 Millionen Kfz (Diesel und Benziner; Quelle: FAZ v. 19.02.08) von Fahrverboten betroffen sein werden. Für viele dieser Fahrzeuge gibt es derzeit keine und wird es auch niemals eine Nachrüstmöglichkeit geben. In der Regel ist man dann gezwungen, sich ein Ersatzfahrzeug zu beschaffen. Das ist durch die Politik gewünscht!

In Essen ist die Rede von 14.000 Autos, in Duisburg sollen es über 20.000 sein, für die es bald heißen wird: HALT! Umweltzone

Es wird endlich wieder Umsatz in der Automobilbranche generiert werden, die schlechten Absatzzahlen zeigten dringend Handlungsbedarf an. So will man also auch den letzten Konsumverweigerer endlich schröpfen. Viele der heute betroffenen Fahrzeuge werden bis ans Ende ihrer technischen Nutzungsdauer gefahren und gepflegt - die Umweltbilanz dürfte im Vergleich zum Wegwerfartikel Neuwagen gar nicht so schlecht aussehen.

Selbst bereits eingebaute Filter zeigen z.T. keine Wirkung. Die Deutsche Umwelthilfe fodert nun, diesen Kfz die Betriebserlaubnis zu entziehen. Wer ist der Gelackmeierte? Der Autofahrer, weil er höchstwahrscheinlich auf den Kosten sitzen bleibt, die er nun hat, weil sich von einem Hype (an dem die DUH maßgeblich beteiligt ist) hat mitreisen lassen. Ebensogut kann man daraus Schlußfolgerungen ziehen, von welchen Filterherstellern die DUH Gelder erhalten haben könnte und von welchen nicht.

Ein engagierter Mitbürger hat eine Online-Petition ins Leben gerufen


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